Orte in allen neun Bundesländern: Anreise, Saison und Vorbereitung
Orte in allen neun Bundesländern: Anreise, Saison und Vorbereitung
Bergseen, Klammen, Almen, Städte und Märkte liegen hier oft nur wenige Kilometer auseinander. Das macht die Planung eines Wochenendes vergleichsweise einfach.
Was Österreich landschaftlich ausmacht
Die Donau bildet eine eigene Achse mit Weltkulturerbe-Landschaften wie der Wachau, die sich gut mit dem Rad erschließen lassen.
Diese Gliederung erklärt fast alles: die Verteilung der Seen, die Struktur der Täler, die Erreichbarkeit und auch das Klima der jeweiligen Region.
Welche Seen wofür geeignet sind
Der Neusiedler See im Burgenland ist ein Steppensee mit sehr geringer Tiefe. Er erwärmt sich früh und ist stark vom Wind geprägt, was ihn für Segeln und Surfen prädestiniert.
Das Salzkammergut zwischen Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark hat die höchste Dichte an Seen. Hallstätter See, Wolfgangsee und Attersee sind die bekanntesten davon. Einen breiteren Überblick zu Land und Leuten gibt es auf dieser Seite.
| Winterwanderweg | feste Schuhe | geräumt und markiert |
| Rodelbahn | Rodel, warme Kleidung | oft beleuchtet |
| Schneeschuhtour | Ausrüstung und Kenntnis | Lawinenlagebericht lesen |
| Stadtbesuch | keine | wetterunabhängig |
Wasser, Fels und Steganlagen
Klammen sind enge, von Wasser ausgewaschene Felsschluchten. In Österreich sind viele davon über Stege und Treppen erschlossen und gegen Eintritt begehbar.
In den Schluchten ist es deutlich kühler und feuchter als draußen. Eine zusätzliche Schicht und rutschfeste Schuhe sind kein übertriebener Aufwand.
Berge, Almen und Hütten
Die Markierung sagt etwas über die Schwierigkeit aus: Blau steht für leichte, Rot für mittlere und Schwarz für anspruchsvolle Wege. Einen Ausgangspunkt bietet die Zusammenstellung zu die schönsten Ecken Österreichs.
Schutzhütten der alpinen Vereine bieten Übernachtung, meist im Lager. Eine Reservierung ist in der Hauptsaison praktisch immer erforderlich.
Vom Zentrum in die Bezirke
Wien ist mit Abstand die größte Stadt und deckt praktisch jedes Interesse ab, von Museen über Parks bis zu Märkten in den äußeren Bezirken.
Kleinere Städte wie Steyr, Hall in Tirol oder Rust haben historische Ortskerne, die deutlich weniger besucht sind als die großen Namen.
Familienfreundliche Ausflüge
Bergbahnen ermöglichen Höhenwanderungen ohne langen Aufstieg. Das macht Ziele erreichbar, die sonst außer Reichweite wären.
Museen und Schauhöhlen sind gute Ausweichziele bei schlechtem Wetter und in fast jeder Region vorhanden.
Ziele im Winter
Thermen sind in Ostösterreich und der Steiermark verbreitet und an Schlechtwettertagen entsprechend gut besucht.
Im Winter verschiebt sich das Angebot deutlich. Viele Naturziele sind nicht erreichbar, dafür öffnen Skigebiete, Rodelbahnen und Winterwanderwege.
- September bietet oft das beste Verhältnis aus Wetter und Andrang
- Frühsommer ist ideal für Wasserfälle
- November eignet sich für Städte
- Im Winter sind viele Naturziele nicht zugänglich
Was mitgehört
Eine kleine Stirnlampe wiegt fast nichts und ist genau dann nützlich, wenn eine Tour länger dauert als geplant.
Sonnenschutz wird in Höhenlagen regelmäßig unterschätzt. Die Strahlung nimmt mit der Höhe deutlich zu, auch bei Bewölkung.
Zum Schluss
Öffnungszeiten, Saisonzeiten und Sperren ändern sich. Vor der Anfahrt lohnt immer ein Blick auf die Seite des jeweiligen Betreibers.
Die Jahreszeit entscheidet stärker über den Eindruck als das Ziel selbst. Derselbe Ort wirkt im Mai anders als im September.
Die Wege sind meist gut gesichert, aber schmal. Mit Kinderwagen sind sie in aller Regel nicht befahrbar.
Die bekanntesten Wasserfälle
Der Sprühnebel macht die Wege dauerhaft feucht. Rutschfeste Schuhe sind hier keine Empfehlung, sondern Voraussetzung.
Flussradwege sind eine eigene Kategorie von Ausflugszielen. Der Donauradweg ist durchgehend beschildert und in Etappen gut planbar.
Der Jahreslauf im Gelände
Der Winter verschiebt alles in die Skigebiete und in die Städte. Viele Naturziele sind dann nicht oder nur mit Ausrüstung zugänglich.
Im Frühjahr sind die Täler bereits grün, während höhere Lagen noch Schnee tragen. Diese Zeit eignet sich für Klammen, Flusstäler und Städte.
Eintritte, Maut und Bahnen
Die Einkehr auf der Hütte ist kein Pflichtprogramm, gehört für viele aber dazu und sollte im Budget eingeplant sein.
Wer außerhalb der Hauptsaison unterwegs ist, zahlt bei Unterkünften deutlich weniger, hat dafür ein eingeschränktes Angebot.
Rücksicht als Voraussetzung
Feuer ist außerhalb ausgewiesener Stellen fast überall verboten. In Trockenperioden gelten zusätzlich befristete Verbote.
Abfall gehört vollständig wieder ins Tal, auch organischer. Bananenschalen und Obstreste bauen sich in Höhenlagen extrem langsam ab.
Anreise und Erreichbarkeit
Wanderbusse verbinden in vielen Regionen Talstationen mit Ausgangspunkten. Sie verkehren nur in der Saison und stehen nicht im Standardfahrplan.
Bergbahnen sind bei der Planung der entscheidende Faktor. Ihre erste und letzte Fahrt bestimmen, wie eine Tour zeitlich aufgebaut werden kann.
Kulturdenkmäler quer durch Österreich
Burgruinen gibt es in fast jeder Region. Viele sind frei zugänglich, andere werden von Vereinen betreut und haben eingeschränkte Öffnungszeiten.
In der Nebensaison sind viele dieser Orte geschlossen oder haben stark verkürzte Zeiten. Ein Blick auf die Seite des Betreibers gehört zur Planung.
Häufige Fragen zu Ausflugszielen in Österreich
Wann sind Wasserfälle am eindrucksvollsten?
Im Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Wasserführung erhöht. Nach längeren Trockenperioden im Spätsommer fällt der Eindruck deutlich ab.
Gibt es Welterbestätten in Österreich?
Ja, mehrere. Dazu zählen unter anderem die Wachau an der Donau und Teile des Salzkammerguts.
Kann man in Bergseen baden?
Grundsätzlich ja, die Temperaturen laden aber selten dazu ein. Manche Seen sind zudem aus Schutzgründen für das Baden gesperrt.
Dieser Überblick ersetzt keine Tourenplanung. Wetterbericht und aktuelle Hinweise der Region gehören vor jeden Ausflug.